Ausflüge

Die Insel Brač in Dalmatien ist die drittgrößte Insel Kroatiens (395 km2) . Der höchste Gipfel der Insel, Vidova Gora (778 m), ist zugleich die höchste Erhebung aller Adriainseln, wo man mit grandiosen Ausblicken auf die umliegenden Inseln und die Weiten des offenen Meeres, bei klaren Wetter sogar das italienische Ufer sehen kann. In der Nähe befinden sich die Ruinen der Kapelle St. Vid. Der Berg erhielt den Namen nach den Ruinen der Kapelle St. Vid aus altchristlicher Zeit. Die Kapelle ist etwa hundert Meter von dem Aussichtpunkt entfernt.

Rom Blaca

Hermitage Blača (Postinja Blača, datiert aus dem 1588), einst glorreicher Stift der Glagoliter, und später auch Sternwarte, befindet sich an dem östlichen Kliff des langen Tals an der südlichen Seite der Insel. Die Ermitage wurde in den letzten Jahren in ein kleines Museum umgewandelt, wo sich eine reichhaltige Bibliothek befindet mit vielen Handschriften in der Schrift „poljička“ (kroatisch zyrillisch Schreiben) und sogar manche Karten aus dem 17. Jahrhundert.

Der bekanneste Badestrand ist Bol mit dem Goldenen Horn (Zlatni Rat). Der Kieselstrand verändert seine Form täglich nach dem Wind und den Gezeiten ihre Form. Auf der Halbinsel Glavica steht die Kirche des 1475 gegründeten Dominikanischen Klosters mit gotischem Gewölbe. Im Kloster wird eine Sammlung von Kultur- und Kunstgegenständen aufbewahrt. Höhepunkt ist das Altarbild, das Werk eines Schülers von Tintoretto.

Bol Sárkánybarlang

Westlich von Bol (7 km), über dem Dorf Murvica befindet sich die Drachenhöhle (Dragonjina spilja), die im 15. Jahrhundert ein Tempel war, der den glagolitischen Priestern angehörte. In Stein gemeißelte Reliefs an der Höhle bezeugen die Verschmelzung des christlichen Glaubens mit den heidnischen Mythen der Slawen.

Brač ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, die Höhle Kopačina (erreichbar von Donji Humac und Supetar) wo die ältesten Menschenspuren auf der Insel Brač aus der Urzeit gefunden worden sind, ist besonders interessant.

Fa Kolac

Škrip ist die älteste Siedlung auf der Insel, in der Illyrer, Römer und Kroaten deutliche Spuren hinterlassen haben. Der Radojković-Turm, der auf ein gut erhaltenes römisches Mausoleum (3. Jh.) gebaut wurde, beherbergt das Heimatmuseum, in dem eine archäologische, ethnographische und kulturgeschichtliche Sammlung untergebracht ist.

Supetar Faragás

Nerežišća war die ehemalige Inselhauptstadt. In der Umgebung findet man die Kirchen St. Georg und St. Nikolaus aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Man kommt hierher, um den auf etwa 100 Jahre geschätzten Kieferbaum auf dem Dach der kleinen gotischen Kirchen St. Petrus zu bewundern. Nicht weit von dem Ort befinden Sie den merkwürdigen Felsen Kolač.

Nördliches Ufer

Das teils auf einer Halbinsel gelenge Supetar ist das touristische Zentrum und die heimliche Hauptstadt der Insel. Über der Bucht von Supetar herrscht die weisse Kuppel des neobizantinischen Mausoleums der Familie Petrinovič. Im Stadtzentrum finden Sie die Pfarrkirche Friedenskönigin Maria (auf den Mauerresten einer Basilika aus dem 5. Jh.) mit monumentaler Treppe und in der Nähe von der Kirche den Uhrturm. Täglich verkehren die kleinen Personen- und Ausflugsboote von dem Hafen nach Omis (mit Rafting-möglichkeit), Trogir (mit der Möglichkeit zum Angeln) und Insel Brač umzusehen.

In dem Pfarrheim Povlja wurde die berühmte Povaljska listina aufbewahrt. Das Verzeichnis der Besitztümer der Abtei stammt aus dem Jahr 1184. Es wird jetzt in dem Pfarrheim in Pucisca aufbewahrt und stellt ein erstklassiges sprachliches und hystorisches Andenken dar.

In Pučišća findet man die Marmorsteinbrüche, wo der weltberühmte Marmor aus Brač abgebaut wird. Der bekannte weiße Stein wurde weltweit für viele bedeutende Gebäude (den Diokletianpalast in Split, das Berliner Reichtagsgebäude und sogar für das Weiße Haus in Washington) verwendet. In diesem Dorf bildet die einzige Steinmetzschule Kroatiens seit über 100 Jahren den Nachwuchs im uralten Kunsthandwerk aus.

Homokos

Postira ist ein kleiner Ort mit einer Fischfabrik. Östlich von Postira, in der Bucht Lovrečina, gibt es einen Sandstrand. Da findet man die Ruinen einer großen frühchristlichen Basilika aus dem 5.-6. Jahrhundert.

Dol ist ein malerisches Dörfchen mit herrlichen alten Steinhäusern und mit dem wohlbekannten guten Restaurant „Konoba Toni".

Split

Westliches Ufer

In dem ältesten Ortsteil von Sutivan sind die Überreste der altchristlichen St. Johanneskirsche (St. Ivan) aus dem 6 Jh. zu sehen. Der Ortsname Sutivan entstand daraus. Der barocke Glockenturm wurde am Ende des 18. Jh. errichtet. Nicht weit davon entfernt befindet sich ein schöner Sandstrand in der Livka-Bucht.

Neben Sutivan (3 km), in der Mitte eines Fichtenwaldes, auf 12.000 km2 liegt der Park Prirode, der für die Kinder und Familien besonders geeignet ist. Die Tierwelt ist hier sehr mannigfach, so findet man hier Wildkatzen, Igel, Schafe, Hasen und Edelmarder.

In Lozisca liegt die frühromanische Kirche Mariä Himmelfahrt aus dem 11.-12. Jh. Die Pfarrkirche aus dem Jahr 1820 (mit Bauformen der Spätrenaissance) wurde später erweitert. In der Nähe des Ortes gibt es eine schöne Steinbrücke "Most Franje Josipa".

Rafting Mostar

Der malerische Küstenort Milna wurde im 16. Jh. gegründet. In dieser Zeit war er wegen seinerwindfreien Täler der winterliche Treffpunkt für Schäfer. Im 16. Jh. ließen Aristokraten von der Insel Brac hier in Milna eine Kirche und eine Festung bauen, so dass Milna sich im 17. Jahrhundert zum administrativen Zentrum der Insel entwickelte. Die Stadt ist bekannt und sehenswert wegen ihrer Architektur aus der Zeit der Venezianer. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung aus dem Jahr 1783 hat eine monumentale barocke Fassade und einen Stukkaturenzyklus (Rokoko) aus dem frühen 19. Jh.

Nur eine kleine Bootsfahrt oder Fahrradtour von Milna gibt es schöne Buchten mit Sand- und Kieselstränden: Lucice und Osibova. In der Bucht Osibova befindet sich die alte gotische Kirche Sv Josip. Den in der Näche liegenden Hafen Bobovisca können Sie zu Fuß erreichen.

Andere Möglichkeiten

Zusetzlich zu den ständig verkehrenden Autofähren, die von Split nach Supetar gehen (regelmäßiger Bus nach Milna und ungekehrt) können Sie alle 2 Tage mit einer renien Personenfähre von Milna direct nach Split und zurück fahren (Mo, Mi, Fr). Sie fährt am Vormittag um 10 Uhr ab. Das Stadtbild von Split wird von den Bauwerken der Venezianer geprägt. Man findet die sehenswerten Gebäude auf der linken Seite am Ende des Hafens. Besuchen Sie den Diocletianpalast, das berühmteste und am besten erhaltene Antikgebäude Kroatien und die Kathedrale St. Dominus (Sv. Dujam). Es gibt viele Restaurants und Cafes, Geschäfte und den Markt neben dem Hafen. Nachmittags gegen 16:30 können Sie nach Milna zurückreisen.

Eintägige oder unterwegs zur Verfügung stehende Reiseziele:

  • Nationalpark Plitvice
  • Omis mit der Möglichkeit zum Rafting am Fluß Cetina
  • Trogir
  • Nationalpark Krka
  • Mostar und Neretva Tal
  • Dubrovnik

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